Von Hans-Jürgen Irmer - Kandidat der CDU für den Deutschen Bundestag

Islam-Experten warnen vor schleichender Islamisierung
Islam-Kritik ist keine Islamophobie, sondern zwingend notwendig
Konservative Islamverbände verhindern Integration

Wie wird Europa in 20 Jahren aussehen? Wie wird Deutschland in 30 Jahren aussehen? Wie verändern sich unsere Heimatstädte und Dörfer in der Zukunft?

Mit diesen Fragen müssen auch gerade wir Politiker uns intensiv beschäftigen. Die Rolle des Islam spielt in diesem Kontext nicht erst seit der Flüchtlingswelle aus dem Jahr 2015 eine immer bedeutsamere Rolle. Während es im Jahr 1970 ca. 300.000 Muslime waren, im Jahr 2000 ca. 3 Millionen, leben heute etwa 6 bis 7 Millionen Muslime in Deutschland. Ein Umstand, der nicht ohne Folgen bleiben kann. Islam-Experten mahnen die Politik deshalb seit Jahrzehnten. Ihr Tenor: Seid wachsam!

Islam bedroht europäische Werte

Der renommierte Islamologe und Nahost-Experte Professor Bassam Tibi beispielsweise warnt seit langem unermüdlich und fachkundig vor einer verdeckten Islamisierung in Europa. Millionen islamischer Neuankömmlinge kämen ohne jegliche Aufklärung nach Europa. Sie lehnten die europäischen Werte ab, wollten aber von europäischen Sozialleistungen leben. Konflikte seien vorprogrammiert.

Tibi verweist auf den niederländischen Sozialwissenschaftler Ruud Koopmans, der in einer Studie festgestellt hat, dass 40 Prozent der muslimischen Einwanderer nach Europa fundamentalistisch eingestellt sind. Im Übrigen, so Tibi, gehöre die Islamisierung zum Bestandteil des islamischen Glaubens. Mission und Da‘wa, also der Aufruf zum Islam, seien immer schon Mittel der Islamisten gewesen. Er weist darauf hin, dass beispielsweise die islamische Weltliga schon in den 90er Jahren einen Aufruf für die Da’wa (Missionierung) beschlossen habe. Dazu gehöre der Aufbau islamischer Zentren, um Muslime auf ihre Rolle in Zukunft vorzubereiten und die Anwendung der Scharia als Richtschnur im Leben der Muslime zu fordern.

„Das Haus des Islam“ (Dar-al-Islam) soll weltweit ausgeweitet werden. Und in dem Aufruf wird die „al-taghallub“ (die Dominanz) und Überlegenheit des Islam hervorgehoben. In diesem Kontext greift Tibi auch die konservativen Islamverbände an, die eine Integration verhindern würden. Gerade der in den Moscheevereinen organisierte Islam pflege eine antisäkulare und antieuropäische Moscheekultur. Moscheen, die zum größten Teil im Übrigen von der Türkei und Saudi-Arabien finanziert und kontrolliert würden, so dass die auch von diesen Staaten finanzierten Imame in Europa geborene Muslime im Geiste der Exklusion erziehen würden, bis eine Islamisierung Realität sei. Die Strategie der Verbände sei es, „Ungläubige“ zu täuschen.

Hirsi Ali, die niederländisch-amerikanische Politikwissenschaftlerin, geht in die gleiche Richtung, wenn sie davon spricht, dass es in Europa eine „schleichende Islamisierung“ gebe, denn in den Schulen und Moscheen werde jungen Leuten eine Verachtung der Freiheitsrechte eingeimpft, die als Grundwerte unseres Kontinents gelten.

Auch Boualem Sansal, Algerier, nimmt kein Blatt vor den Mund und erklärt, der Islam werde auf lange Sicht unsere Gesellschaft sprengen und perspektivisch eine Glaubensdiktatur errichten. Diese Islamisierung betreffe ganz Europa. Ein Europa, das schwach sei, für seine Werte nicht einstehe und für die Freiheit nicht auf die Straße gehe. Durch die Rückkehr des Religiösen in Form des Islam, vor allem bei jungen Leuten, werde die ganze Gesellschaft kontaminiert.

Islam ist die Herausforderung für die Freiheit Europas

Ähnlich äußert sich der ägyptisch-deutsche Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad, wenn er erklärt, dass der Islam die Herausforderung für die Freiheit in Europa im 21. Jahrhundert sei. Es gebe den islamischen Traum, Europa durch die Geburtenrate zu erobern. Aktuell sei auf Herrn Erdogan verwiesen, der die türkischen Familien in Deutschland aufgefordert hat, statt drei Kinder fünf Kinder in die Welt zu setzen. Darüber hinaus gebe es zum Teil die einstige Strategie der Grünen, den „Marsch durch die Institutionen“ anzutreten. Das heiße, man versuche, eigene Leute gezielt in Rundfunkräte, Medien und gesellschaftliche Institutionen zu platzieren, um islamische Interessen (!) zu vertreten. Dies sei für ihn eine Art von Unterwanderung und auch von Eroberung.

Fundamentalistische Strömungen auf Vormarsch

Die deutsche Ethnologin und Professorin Susanne Schröter sieht in diesem Kontext weltweit die fundamentalistischen Strömungen im Islam auf dem Vormarsch. Der französische Soziologe Gilles Kepel belegt dies an der Islamisierung der Banlieues in Frankreich seit 2005 mit entsprechenden Unruhen und der fehlenden Gegenwehr des Staates zur Verbreitung der von den Saudis betriebenen Förderung des Salafismus.

Der syrisch-libanesische Lyriker Ali Ahmad Said Esber, alias „Adonis“, hat ungewöhnlich deutlich den Islam wie folgt kritisiert: „Die Gewalt wohnt ihm inne… Er ist ein Aufruf zur Unterwerfung, zum ewigen Krieg, um die Menschheit zu islamisieren… Es gibt keinen Platz für andere Glaubensrichtungen oder Gläubige in der muslimischen Gesellschaft…“

Und der renommierte Nordafrika-Korrespondent für ARD und ZDF Samuel Schirmbeck warnt vor einem Kreuzzug des Islam und weist darauf hin, dass „wir mittlerweile in Deutschland und in Europa schon so weit sind, dass aus Angst vor Islamisten und der Wirkung auf Muslime Kritik am Propheten Mohammed kaum geäußert wird“.

Wir müssen die Probleme beim Namen nennen

Einig sind sich die Experten auch in einem anderen Punkt: Wir müssen die Probleme beim Namen nennen. Nur dann haben wir die Möglichkeit, uns den Herausforderungen ernsthaft zu stellen.

Unmissverständlich gehen die Islam-Experten mit dem Versuch von Gutmenschen, Linken, Grünen und Teilen der Medien hart ins Gericht, einen offenen Diskurs und die Benennung von Problemen de facto zu verhindern.

Für die Freiheit des Gedankens

Der säkulare Blogger und Schriftsteller Kacem El Ghazzali betont in seinen Schriften immer wieder die Wichtigkeit der Freiheit der Gedanken, die in islamischen Ländern fehle. Nach seiner Einschätzung sei der Vorwurf der Islamophobie eine bewährte Taktik, um Kritik im Keim zu ersticken oder vorurteilsfreie Diskussionen zu ermöglichen. Wörtlich fügt er an: „Die Vermeidung und Zensur der Kritik am Islam ist das größte Versagen aller Liberalen und Freidenker.“

Dieser Einschätzung schließt sich Dr. Ralph Ghadban, ein deutscher Islamwissenschaftler und Politologe, an, der erklärt, dass Kritik am Islam als politisch inkorrekt verpönt sei. Auf der politischen, juristischen und Sicherheitsebene habe sich der Staat aus Angst, rassistisch zu handeln, weitgehend zurückgezogen.

Der Vorwurf der Islamophobie ist linke Strategie

Der Freiburger Wissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi bezeichnet den Vorwurf der Islamophobie gerade durch die konservativen Dachverbände als eine gut durchdachte Strategie, um ihr Islamverständnis unangreifbar zu machen.

Diese Islamverbände, so Tibi, verhindern die Integration sehr bewusst. Diese Verbände stellen Muslime gerne als „Opfer des Westens“ dar. Sie prangern die angeblich systematische Islamophobie bei den Europäern an, um damit diese einzuschüchtern und auf der anderen Seite die eigenen Ziele und Sonderrechte zu erreichen. Der Dialog mit den Kirchen und der Politik beruhe, so Tibi, auf Täuschung.

Klare Worte auch von dem libanesisch-deutschen Regisseur Imad Karim, der erklärt, dass aus der Political Correctness eine ideologische Scheinwelt entstehen könne, die Begriffe von oben verordnet. Wer sich nicht unterordne, falle in Ungnade. Dies führe zur Gesinnungsethik. Wenn man von kriminellen Migranten nicht als kriminell sprechen dürfe, weil sie Migranten seien, dann habe das mit Toleranz nichts mehr zu tun, sondern mit einer neuen Form des Rassismus, nämlich einem Privilegien-Rassismus.

Ähnlich äußerte sich auch der Journalist Frank A. Meyer, Gastgeber der politischen Sendung „vis-a-vis“ in 3Sat, der erklärt, wer sich durch den Islam bedroht fühle, dem werde sofort Islamophobie unterstellt. Er habe „Tollwut“, so vor geraumer Zeit Heribert Prantl in der „Süddeutschen Zeitung“. „Religiöse Kritik gleich Tollwut?“, fragt Meyer. Ist das Deutschland vor der Aufklärung oder danach? Mit anderen Worten, Religionskritik ist gleich Rassismus.

Islamkritik ist demokratische Pflicht

Scharfe Kritik an dem Versuch der Zensur auch von Abdel-Samad, der darauf verwies, dass Islamkritik in Europa unerwünscht sei. Im Übrigen gelte Islamkritik bei den Muslimen immer als Angriff auf das Existenzrecht aller Muslime, was Unfug sei. Wer den Islam kritisiere, gelte als fremdenfeindlich, rassistisch, rechtspopulistisch, und die Vorwürfe könnten dazu führen, dass die Karriere beendet sei. Intellektuelle und Journalisten hätten es geschafft, dass Islamkritik als schmutzig statt aufklärerisch gelte. Islamkritik sei nicht nur ein demokratisches Recht, so Abdel-Samad, sondern angesichts der Gesamtumstände eine demokratische Pflicht. Daher dürfe es keine Bevormundung oder Einschüchterung durch Minderheiten geben.

Kritik an Gutmenschen

Wenn man in Diskussionen gelegentlich eine angespannte Atmosphäre erlebe, so Tibi, seien aus seiner Sicht die deutschen Meinungsmacher mit schuld daran, die es verlernt hätten, Andersdenkenden mit Respekt zu begegnen oder auch nur Fakten lesen zu wollen. Für Ghazzali ist es seltsam, dass Liberale und Linke dem Islam immer wieder in die Falle laufen. Unter dem Banner des Multikulturalismus und der falschverstandenen Toleranz würden reaktionäre Positionen übernommen. Was würden eigentlich Linke sagen, wenn christliche Fundamentalisten gegen gemeinsames Schwimmen wären oder ein Handschlagverbot für Jungen gegenüber weiblichem Lehrpersonal vorschlagen würden?

Für Schirmbeck ist im Übrigen die Linke mitverantwortlich für die Ausbreitung des Islam in Europa, da gegen sachliche Kritik sofort der Rassismus- und der Faschismusvorwurf erhoben wird. Nur am Rande sei vermerkt, dass man dies häufig auch im Hessischen Landtag hören kann.

Mit zu der Gesamtsituation beigetragen hat nach Aussage von Henryk M. Broder im Übrigen auch die Appeasement-Politik vieler deutscher Politiker in allen Parteien und die Naivität der Gutmenschen. Eine Auffassung, die auch Schröter teilt, wenn sie ausführt, dass die Politik sich zu sehr mit Verbandsmuslimen beschäftigt statt mit den säkularen. Und es grenze schon an Naivität, wenn die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer ausgerechnet vor einer DITIB-Moschee posiere.

Scharfe Kritik an der SPD

Deutliche Worte der Kritik findet Meyer an der SPD, die ihr historisches Erbe verrate, nämlich die Religionskritik. Diese galt dem Kampf gegen die Religion als Instrument von Herrschaft und Unterdrückung. Die Befreiung von der Religion sei ein fundamentales Anliegen der linken Streiter für Demokratie gewesen. Heute müsste es wieder Aufgabe gerade der SPD sein, den Kampf gegen die Verdunkelung der Demokratie aufzunehmen. So zum Beispiel die gewaltige islamische Migration Richtung Europa, die dazu führe, dass Einheimische sich von einer vormodernen Religion bedroht fühlten.

Die SPD-Funktionärselite verweigere sich einer religionskritischen Debatte. Sie ignoriere den allumfassenden Herrschaftsanspruch des Islam, dem sich der Einzelne wie die gesamte Gesellschaft unterzuordnen habe. Aus dieser Ignoranz heraus resultiere die Duldung von Parallelgesellschaften mit Integrationsverweigerung, die Unterdrückung der Frau, Schleier und Kopftuch, um nur einige Beispiele zu nennen. Deutliche Worte bezüglich des Kopftuches auch von der Bestsellerautorin Zana Ramadani, gebürtig in Mazedonien, die sich gegen das Kopftuch in öffentlichen Dienststellen, Behörden und Schulen ausspricht, da das Kopftuch ein radikales politisches Symbol sei und für Geschlechterapartheid stehe.

Forderung an Muslime, Verbände und Politik

Für einen ehrlichen Dialog ohne Tabus spricht sich Tibi aus. Nur dies sei die Grundlage für einen ehrlichen Dialog. Religionskritik gehöre zur Aufklärung dazu, und deshalb sei Islamkritik keine Islamophobie.

Für eine Aufklärung mit Anerkennung der Tatsache, dass der Islam selbst, aber auch der Prophet und der Koran nicht unfehlbar sind, also Gegenstand von Kritik sein müssen, spricht sich Ghazzali aus. Er weist darauf hin, dass es ohne Islam keinen Islamismus gebe. Fundamentalisten und Islamisten würden sich auf den Koran berufen. Und er fragt rhetorisch, wie man zu der Auffassung kommen könne, dass Dschihadisten den Koran nur missbrauchten und dass deren Terrorakte nichts mit dem Islam zu tun hätten.

Aufklärung des Islam bedeute für ihn, so Ghazzali, Anerkennung von Freiheit, Gleichheit und Brüderlichkeit. Deshalb, so „Adonis“, sei eine Trennung von Religion und Staat und Gleichberechtigung der Geschlechter zwingend notwendig. Ohne diese Voraussetzungen könne sich eine moderne Gesellschaft nicht entwickeln.

Zur Gewalt aufrufende Suren außer Kraft setzen

Im Prinzip müssten rund 50 Prozent des Korans außer Kraft gesetzt werden, so der deutsch-kurdische Politologe Professor Dr. Ferhad Ibrahim Seyder, um ihn als friedfertige Religion definieren zu können. Dazu bedürfe es im Übrigen auch, wie von anderer Seite schon gesagt, der Abkehr von der Einheit von Religion und Staat. Einheit von Religion und Staat sei im Übrigen Totalitarismus. Das Gewaltproblem im Islam, so Broder, gebe es seit 1000 Jahren, beispielsweise zwischen Sunniten und Schiiten. Man müsse gerade in der heutigen Zeit die Verbindung zwischen Islam und Islamismus benennen. All die Attentäter von New York, London, Madrid, Brüssel, Berlin, Nizza, Djerba, Bali oder Mombasa hätten gerufen, „Allah ist groß“ und sich damit alle auf den Koran berufen. Der Islam, so Broder, habe Probleme mit Menschenrechten, Demokratie, Gewaltenteilung, Meinungsfreiheit, den Rechten der Frauen, religiösen und sexuellen Minderheiten. Aber all das seien die Grundlagen einer friedlichen und freiheitlichen Gesellschaft.

Daher fordere er von den Islamverbänden auch die Distanzierung von der Kairoer Erklärung der Menschenrechte von 1990, in der es heißt, dass Menschenrechte immer unter dem Vorbehalt der Scharia, also des islamischen Rechts, stehen würden.

Politischer Islam in Moscheen

Das sei inakzeptabel, passe aber, so Zana Ramadani zur Wirklichkeit in vielen Moscheen, in denen kein spiritueller Islam, sondern ein politischer Islam gelehrt werde. Und sie teile die Auffassung, wonach die negativen Inhalte im Koran und den Hadithen klar benannt werden müssen und der Islam, die Verbände und islamischen Staaten den Mut haben müssten, sich von ihnen zu trennen.

Völlig inakzeptabel sei darüber hinaus, so Schirmbeck, auch die Tatsache, dass es im Koran eine scharfe Unterscheidung zwischen Gläubigen und Ungläubigen gebe. Wer verbal die Gleichwertigkeit der Religionen predige, der müsse dann auch den Mut haben, darauf hinzuweisen, dass diese Koranstellen keine Gültigkeit mehr haben dürfen. Ghadban fügt hinzu, dass der Islam nicht nur andere Religionen, sondern auch die Menschen grundsätzlich als gleichwertig anerkennen muss. Daher fordert El Masrar von den von den Islamverbänden, sich konsequent gegen Ehrenmorde und Zwangsheirat einzusetzen. Ourghi fügt hinzu, dass die konservativen islamischen Dachverbände wie DITIB oder Zentralrat der Muslime in Deutschland „meilenweit“ von einem aufgeklärten Islam entfernt seien.

Gerade der türkische Islam werde immer islamistischer und nationalistischer und bilde die Basis für „Ghetto-Glauben“. Die Import-Imame seien die Vorstufe der islamistischen Radikalisierung, und die Gefährlichkeit ihres religiösen Diskurses dürfe nicht unter den Tisch gekehrt werden. Gewaltvolle Koraninhalte dürften daher nicht länger verharmlost werden, und im Übrigen sei es nicht vertretbar, zu behaupten, dass der Islam mit Extremismus nichts zu tun habe. Islamisten legitimierten ihre Gewalt unter Berufung auf den Koran. Deshalb, so Schröter, müsse der Islam kompatibel werden mit den Menschenrechten, und zwar bis ins Kleingedruckte.

Kann der Islam friedfertig sein?

Ich wäre sofort von der Friedfertigkeit des Islam überzeugt, wenn in den islamischen Staaten selbst keinerlei Christenverfolgung mehr stattfinden würde, wenn es Meinungsfreiheit, Rechtsstaatlichkeit, die Trennung von Religion und Staat, Gleichberechtigung der Frauen und Religionsfreiheit geben würde, wenn auch dort christliche Kirchen gebaut und christliche Symbole gezeigt werden dürften.

Kurzum, wenn all die Rechte, die Muslime in Deutschland genießen, in all den Ländern, in denen sie herrschen, in gleicher Form Christen und anderen Religionen gegenüber gewährt würden.

Bassam Tibi forderte als Grundvoraussetzungen für einen europäischen Islam:

  1. Trennung von Religion und Politik im Rahmen der Privatisierung des Glaubens.
  2. Aufgabe der islamischen Konzepte von Dschihad und Scharia.
  3. Islamische Akzeptanz der säkularen Demokratie als Werteorientierung.
  4. Toleranz im Sinne der europäischen Aufklärung und nicht das, was Muslime unter Toleranz verstehen, nämlich Duldung von Christen und Juden als „Dhimmi“, also untergeordnete Gläubige.
  5. Aufgabe des islamischen Anspruchs auf Vorherrschaft und religiöser Überlegenheit der Muslime.
  6. Geschlechtergleichheit und Glaubensfreiheit für alle Bürger.

Das müssen die Regeln in unserem Land sein. Und für sie müssen wir einstehen dürfen. Ohne Wenn und Aber.

Über den Autor

Hans-Jürgen Irmer
Hans-Jürgen Irmer
Bundestagskandidat der CDU Lahn-Dill
Herausgeber Wetzlar Kurier

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