Mittel für Unterstützung der Feuerwehren auf neuem Höchststand

„Die Feuerwehren in Hessen“, so der für Brand- und Katastrophenschutz zuständige Innenminister Peter Beuth (CD), „leisten wie alle Hilfsorganisationen jeden Tag eine großartige Arbeit, und zwar zu einem überwiegenden Prozentsatz ehrenamtlich. Dies nötigt mir persönlich größten Respekt ab, und ich verbinde diesen Respekt mit Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit.“

Damit diese optimal durchgeführt werden kann, hat das Land in der Vergangenheit bereits sehr viel Geld in die Feuerwehren investiert, und zwar mit einer Garantiesumme von 30 Millionen Euro aus der Feuerschutzsteuer. Dies hat es zu früheren anderen Regierungszeiten nicht gegeben. Anträge für Feuerwehrgerätehäuser und Fahrzeuge blieben damals fünf, sechs oder mehr Jahre liegen, bis zu beschieden werden konnten. Das hat sich alles dramatisch zugunsten der Feuerwehr verändert.

Und dennoch, so Beuth, werde man die Garantiesumme aus der Feuerschutzsteuer auf 35 Millionen Euro erhöhen und im Jahr 2019 auf 40 Millionen. Zusätzlich würden bei der Hessischen Landesfeuerwehrschule in 2018 und 2019 je zwei Stellen für den Betrieb des künftigen Jugendfeuerwehrausbildungszentrums in Marburg geschaffen. Für die Ehrenamtsförderung stünden darüber hinaus insbesondere im Bereich des Brand- und Katastrophenschutzes rund 2,1 Millionen Euro für 2018 und auch für 2019 zur Verfügung.

Aktuelle Ausgabe12/2017